Aussprache / Die Verbindung der Vokale

A1 Einstieg
Im Französischen macht man nicht nach jedem Wort eine Pause. Französischsprachige Menschen können mühelos sechs Silben hintereinander sprechen, ohne eine Pause zu machen. Alle Wörter, die einen Ideenzusammenhang ausdrücken, werden in einem Atemzug gesprochen: es handelt sich hierbei um die rhythmische Gruppe. Innerhalb dieser Gruppe wird keine Pause gemacht. Das "e" am Wortende wird nicht gesprochen:
une banane [yn banan].
Beginnt das nächste Wort mit einem Vokal, bindet man beide Wörter, man macht keine Pause:
une_orange. Folgen zwei Vokale aufeinander, spricht man jeden und bindet sie gleichzeitig; man macht keine Pause und unterbricht die Wortfolge nicht: es handelt sich um die Verbindung der Vokale:
Tu_as volé_une orange. Note: Ein Konsonant ist ein Laut, bei dessen Aussprache sich die Form der Lippen ändert: man schliesst sie und öffnet sie dann plötzlich wieder (im Französischen entspricht dies den Buchstaben b, c, d, g, k, m, n, p, q, t) oder man verengt sie (f, ch, j, l, r, s, v, w, x, z). Ein Vokal ist ein Laut, der im Französischen durch ein Vibrieren der Stimmbänder entsteht. Die französischen Vokale entsprechen den Buchstaben a, e, i, o, u, y, sowie den Verbindungen der Buchstaben (e)au, ai, ei, in, ein, ain, on, un, oi, ou... Der Vokal ist in der Regel der Grundbaustein einer Silbe.