Alltagskultur / Lösungsvorschlag

A1 Einstieg
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Wie sagen Sie in Ihrem Land, um einen Kollegen einzuladen? Eine Freundin einzuladen? Kann eine Frau einen Mann einladen? Welche Redewendungen verwendet man in Einladungsschreiben per Brief oder E-Mail?
 
Es ist üblich, sich zu gemeinsamen Unternehmungen unter Freunden oder Kollegen einzuladen. Für eine Verabredung mit amourösen Absichten kann eine Person weiblichen Geschlechts durchaus die ersten Schritte unternehmen. Jedoch muss bei einem Vorschlag, auch direkter Art, um höflich zu bleiben der Konjunktiv verwendet werden ("dirait" für " dire", "irait" für "aller").

Im Allgemeinen begleicht der oder die Einladende die Rechnung oder diese wird unter den anwesenden Personen geteilt, jedoch sind gewisse Formen der Gefälligkeit gegenüber Damen, nach denen der Mann für die Frau zahlt, noch nicht verschwunden.

Man sagt "vous " zu einer Person, die man nicht oder kaum kennt, oder zu einer Persönlichkeit, der man seinen Respekt zum Ausdruck bringen will (ältere Person, Lehrer, beruflich sehr hoch gestellte Person).  

An jemanden schreiben
 
Ein Brief oder eine E-Mail zur Einladung enthält im Allgemeinen eine Höflichkeitsformel, die mehr förmlicher Art ist, wenn man sich an jemanden wendet, den man nicht oder kaum kennt " Madame ", "Monsieur ", " Mademoiselle ".
Kennt man die Person, an die man ein Schreiben richtet, gut, so begnügt man sich mit Anreden, wie " Chère Anita", " Cher Jean ", " Bonjour ", "Coucou", " Salut ", ….

Zum Abschluss eines Einladungsschreibens setzt man eine Grußformel ein und unterschreibt. Die Grußformel richtet sich nach der Person, an die man schreibt : " Bien à vous ", wenn man einen gewissen Abstand oder Respekt zum Ausdruck bringen will ; " À bientôt ", " Salut ", " Bises ", " Bisous ", wenn man mit der angesprochenen Person in Freundschaft oder Liebe verbunden ist.

Übungen zur praktischen Anwendung

Kultur(en): eine Aktivität vorschlagen

A1
4 Übungen
Betrachten • Kultur(en) (Communication / Premiers échanges)